Diabetes
Diabetes mellitus ist eine in der Häufigkeit zunehmende Erkrankung besonders in hochzivilisierten Ländern. Die Krankheit kann die kleinen Äderchen der Netzhaut angreifen und zu Verhärtungen, Undichtigkeiten und Gefäßneubildungen sowie Blutungen führen. Betroffen sind die Augen, die Nieren und die ernährenden Gefäße unseres Nervensystems. Im Auge heißt die Erkrankung diabetische Retinopathie.
Als Diabetiker sind Sie in unserer Sprechstunde gut aufgehoben.
Durch die modernen Blutzuckereinstellungsverfahren sind Folgeschäden an den Augen selten geworden. Trotzdem ist der Diabetes mellitus noch immer eine der häufigsten Erblindungsursachen, neben dem Glaukom und der Makuladegeneration. Deshalb sind jährliche Augenuntersuchungen für jeden Diabetiker Pflicht. Der Augenhintergrundsbefund kann durch ein Netzhautphoto dokumentiert werden. Manchmal sind weitergehende diagnostische und therapeutische Maßnahmen erforderlich. (Fluoreszenzangiographie, Laserkoagulation.)
Rubeosis iridis bei Diabetes
Rubeosis iridis bei Diabetes
Jährliche Kontrolluntersuchungen
Zur Sicherung der Befunde ist ein Netzhautphoto sinnvoll. Sind diabetische Veränderungen sichtbar (OCT) sind oft weiterführende Untersuchungen erforderlich.

Die Fluoreszenzangiographie gibt Auskunft darüber, ob eine Lasertherapie indiziert ist.
 
In fortgeschrittenen Fällen kann die Lasertherapie nichts mehr bewirken und es müssen glaskörper- und netzhautchirurgische Eingriffe erfolgen, die wir selbst nicht durchführen.

Augenarztpraxis Klosterstraße
48143 Münster
Klosterstraße 53
Tel: (0251) 41 48 10